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Neulich hatte ich bei Facebook von unseren Rouladen und dem selbstgemachten Semmelkloß geschwärmt. Und prompt kam der Wunsch bei einigen Kontakten auf, ich solle doch bitte das Rezept verraten.

Ein Rezept direkt mit genauen Maßangaben gibt es dazu nicht. Ich koche fast alles nach Gefühl, und genauso habe ich das Rezept auch weiter „vermacht“ bekommen.
Es ist also eventuell nicht unbedingt was für blutige Anfänger.
Und das ist auch nur das Rezept, so wie wir es machen. Jemand anderes kann also gut der Meinung sein, dass das doch völlig falsch ist. Was mir aber ehrlich gesagt egal ist *gacker*

Dann mal los :)

Für die Rouladen braucht ihr Rouladen (irgendwie logisch, ne?), Bindfaden (es gibt dickeren Faden extra dafür) oder Rouladen-Nadeln, und für die Füllung Salz und Pfeffer, (mittel)scharfen Senf, Zwiebeln, Gewürzgürkchen und Schinken.
Für die Soße mindestens 1 Flasche (1/2 Liter) Saure Sahne, Soßenbraun und dunklen Soßenbinder sowie eine Handvoll Trockenpilze (Mischpilze). Zum abschmecken eventuell ein bisschen Gurkenwasser und Senf.
Gurken und Senf gibt es so viele verschiedene. Wir nehmen Spreelinge von Spreewaldhof und mittelscharfen Born-Senf. Einmal mussten wir es mit anderen Gurken probieren, das schmeckte dann gleich ganz anders… war nix für uns^^

Die Zwiebeln werden halbiert und in etwa 5mm dicke Spalten geschnitten, die Gürkchen und der Schinken in bleistiftdicke Stifte.

Die Rouladen klopfen und auf der Arbeitsfläche ausbreiten, salzen und pfeffern, mit Senf bestreichen. Nicht zu wenig, aber auch keine Nougatcreme-dicke Schicht. Dann legt man über fast die gesamte Länge die Zwiebeln, Gurken- und Schinken-Stiftchen rein, wickelt das ganze anständig zu und fixiert es, damit das Bündel beim kochen nicht auseinander fällt.

Die Rouladen werden in etwas Fett angebraten, leicht salzen und pfeffern. Dann wird Wasser in den Topf gegossen, das wird verkocht und dann wieder nachgegossen, etwa 3 bis 4mal. Und immer schön die Rouladen drehen damit sie von jeder Seite angebraten werden und gut Geschmack abgeben können.
Dann wird genug Wasser aufgegossen, dass die Rouladen bedeckt sind und je nachdem, wieviel Soße man dann braucht. Trockenpilze dazu. Zudecken und mindestens (!) 1 Stunde köcheln lassen. Immer mal gucken, ob noch genug Wasser da ist, ansonsten nachfüllen.

Fleisch aus dem Topf nehmen und wenn die Pilze nicht drin bleiben sollen können die jetzt auch abgeschöpft werden. Sahne in die Brühe schütten, aufkochen, Soßenbinder rein, und immer schön rühren, damit die Sahne nicht anbrennt, das ganze muss kochen, sonst schlägt der Soßenbinder nicht an. Wenn die Soße deine Wunsch-Dicke hat kommt das Soßenbraun rein und falls nötig, kann jetzt noch ein bisschen abgeschmeckt werden.

Die Rouladen müssen jetzt noch von ihrem Fadenkleid befreit werden. Gut durchgekocht halten die von alleine zusammen. Vorsichtig machen, damit man sie nicht wieder auseinander zupft ;)
Wir nehmen übrigens Faden, weil die Rouladennadeln uns die beschichteten Töpfe zerkratzen würden.

Jetzt können die Rouladen entweder wieder in die Soße, oder direkt auf den Teller. Dazu passen Klöße, Knödel, Nudeln, Kartoffeln oder … Semmelkloß!

Für den Semmelkloß brauchst du mindestens 8 Brötchen (oder eben 4 Semmeln), Milch, Eier, Salz, Pfeffer, Muskat.

Die Brötchen in 1 bis 2cm Würfel schneiden und in eine Schüssel tun. Etwa 1 Tasse Milch in der Mikrowelle erhitzen und langsam über die Brötchen-Würfel verteilen. Ein bisschen ziehen lassen und eventuell nochmal eine Tasse hinterher. Die Würfel müssen nicht matschig sein, aber es sollte alles was abbekommen.
Stehen lassen, bis die Milch wieder abgekühlt ist!
Jetzt das ganze mit dem Kartoffelstampfer stampfen und 4 bis 5 Eier dazu, Salz, Pfeffer und etwa einen halben Teelöffel Muskat. Alles anständig verstampfen. Das ganze muss aussehen wie frisch hochgewürgt (sorry^^), darf nicht zu flüssig, aber auch nicht zu trocken sein.

Semmelkloß kocht jeder ein bisschen anders. Hier, wie wir ihn machen:
In eine große Gefriertüte (muss hohe Temperaturen aushalten!) ein bisschen Bratfett tun, zwischen den Händen schmelzen und in der Tüte verteilen. Da rein die Kloßmasse füllen. Den Beutel dann in eine Kunststoff-Schüssel, die für hohe Temperaturen geeignet ist. In einen großen Topf Wasser füllen, ein sauberes Küchentuch drüber, die Schüssel mit dem Kloß in das Tuch, Deckel auf den Topf und die Zipfelchen vom Tuch über dem Topf-Deckel mit einem Gummi zusammen binden. Das Tuch saugt das Wasser aus dem Topf, wenn du die Zipfelchen nicht hoch bindest schwimmt nach einer Weile der ganze Herd… alles schon gehabt ;)

Der Kloß muss 1½ bis 2h kochen. Immer drauf achten, dass noch genug Wasser im Topf ist.
Der Kloß reicht für bis zu 6 Personen, je nach Appetit, Magengröße, Beilagen und Nachtisch^^

Das schöne am Semmelkloß ist, dass man den am Tag danach in dünne Scheiben schneiden und knusprig anbraten kann. Sehr lecker! Trocken oder mit Rest-Soße. Die Rouladen lassen sich gut einfrieren. Beim aufwärmen muss die Soße dann eventuell wieder ein bisschen verdünnt werden.

Und damit es nicht noch mehr Text wird lasse ich das jetzt so stehen. Falls noch irgend etwas unklar ist – fragt!
Viel Spaß beim nachkochen und guten Hunger!

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Kategorie: Beauty & Lifestyle


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