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Abnehmen

Nach meinem letzten Update und den ersten 20 abgelegten Kilos war es nun wichtig, meinen Plan ein bisschen zu ändern. Denn die ersten Kilos purzeln bekanntlich schneller und leichter als später, wenn der Körper sich an die körperliche Anstrengung gewöhnt hat.

Ein neuer Plan musste her.
Ich musste wieder lernen richtig zu essen und keine Angst davor zu haben!

Die Abspeck-Kur war gut um wieder rein zu kommen. Um die ersten Pfunde los zu werden damit man motiviert ist. Aber mit einer täglichen Kalorienzufuhr von 500kcal funktioniert ein erwachsener Körper einfach nicht lange. Nach der Kur hab ich einfach nur nach Gefühl weiterhin viel weniger gegessen. Auf Dauer geht das natürlich nicht, denn wenn der Stoffwechsel einmal im Keller ist hamstert er ja sofort jede Sünde wieder auf die Hüften.
Übrigens musste auch ich erst an mehreren Stellen lesen, dass sowas auf Dauer nicht gut ist, bevor ich es geglaubt habe…
Dass sich 2 bis 3 Monate nicht viel getan hat lag mit Sicherheit daran, dass ich zu wenig und auch falsch gegessen habe.
Also wurde nun ein genauerer Blick auf meinen Grundumsatz sowie auf mein Training geworfen. Den Grundumsatz behalte ich seit kurzem Pi mal Daumen via FDDB im Blick. Um mal wieder ein Gefühl dafür zu bekommen wieviel ich so täglich esse und was ich einsparen/ersetzen könnte.

Die ersten Tage war ich damit beschäftigt raus zu finden, was eigentlich mein Grundumsatz ist.
Ich muss ehrlich sein: Ich kann verstehen warum viele aufgeben und ihr Gewicht in Kauf nehmen so wie es ist. Es gibt ja sooo viele Meinungen darüber wie das nun richtig berechnet wird. Die einen beziehen nur das Alter mit ein, die nächsten die Körpergröße, der nächste das „Normalgewicht“, der nächste das aktuelle Gewicht sowie das, was man arbeitet (ob man im Büro sitzt oder auf dem Bau arbeitet ect.).
Umso wichtiger ist es gerade für „Anfänger“, sich Hilfe zu suchen. Und damit meine ich nicht nur eine Mitgliedschaft in einem Studio sondern wirklich auch mit regelmäßiger Körperanalyse und es muss auch ein Trainer Zeit haben wenn man mal Fragen hat. Achte da drauf wenn du dir ein Studio aussuchst! Oder vielleicht macht sowas auch dein Hausarzt. Nur bitte, mach den Mund auf und bitte um Hilfe damit die Leute wissen wobei sie dir helfen können!

Nach einigen Tagen recherchieren und rumrechnen nehme ich nun einfach den Wert, den die letzte Körperanalyse für mich ausgespuckt hat. Damit komme ich aktuell am besten zurecht ohne das Gefühl zu haben, dass ich zu wenig oder gar zu viel esse.
Mein Wert sind 1600kcal (Pi mal Daumen, es sind natürlich nicht genau 1600!). So viel braucht mein Körper, um richtig funktionieren zu können.
Ich vermute, dass bei der Körperanalyse auch z.B. der prozentuale Anteil an Muskelmasse eine Rolle spielt. Und den kann man ja schlecht mit rein nehmen wenn man ihn nicht weiß.
An den Sport-Tagen decke ich meinen Grundumsatz zu 100% ab, an den Ruhetagen nehme ich 75-85%. Mit FDDB klappt das ganz gut weil der das direkt anzeigt. Und ich habe zusätzlich unter anderem auch direkt im Blick ob ich genug Protein zu mir nehme.

Ja, es ist aufwändig. Abnehmen ist halt leider selten so leicht wie zunehmen ;)
Man muss sich mit dem Thema auseinander setzen, wenn man gesund abnehmen möchte und sich auch was gönnen will. Man muss sich informieren, viel lesen und auch viel ausprobieren. Das ausprobieren ist besonders wichtig. Denn im Netz steht viel. In Büchern steht auch viel. Aber es gibt kein Patentrezept das bei jedem funktioniert. Jeder Körper tickt anders. Aber es lohnt sich, sich die Arbeit zu machen.
Nimm dir die nötige Zeit, lerne deinen Körper kennen und auch die Sachen die du isst!

Beim letzten Zug muss es brennen!

Zum Thema Training stütze ich mich auf den Tipp von Prof. Dr. Froböse: „Verbessern Sie Ihre Muskelkraftausdauer“
Sprich: Ich versuche es jetzt mit mehr Wiederholungen statt das Gewicht noch weiter zu steigern und schon bei 10 Wiederholungen schlapp zu machen. 15 bis 20 sollen wohl optimal sein. Von den Sätzen her bleibe ich bei 3, damit komme ich von der Zeit her gut hin.
Sprich: Satz 1 mit 20 Wiederholungen, Satz 2 mit 15 und Satz 3 mit 10.
Noch besser währen wohl angeblich 6 Sätze. Da wir aber den kompletten Körper trainieren passt das zeitlich nicht.
Eine Regel die wohl bei jeder Art von Training gilt: Beim letzten Zug muss es brennen ;)

Beim „wann trainieren“ gibt es auch einige verschiedene Meinungen. Allerdings besagen die meisten, dass man gerade bei intensiverem Training ruhig bis zu 48 Stunden Pause zwischendurch machen soll (vor allem wenn man – wie wir – Kraft und Cardio gemischt macht). Also jeden zweiten Tag zum Sport, so wie wir es bisher auch gemacht haben. Daran ändern wir also nichts. 3mal die Woche im Schnitt 3 Stunden.
Damit du dir ein Bild machen kannst: Ich verbrenne an einem Trainings-Abend zwischen 800 und 1500kcal. Es hängt halt immer davon ab wie lange ich trainiere und was ich mache.
Beim Muskelaufbau bin ich logischerweise nicht so oft und lange im Pulsbereich für die Fettverbrennung wie beim Cardio. Und wenn wir 4 Stunden Zeit haben schaffen wir mehr Cardio als wenn mal nur 2 Stunden Zeit sind.

Nach 3 Wochen:

Gerade beim Grundumsatz muss man sehr viel auf seinen Körper hören und beobachten wie er sich verhält. Die errechneten Zahlen sind nur ungefähre Richtwerte damit man in etwa weiß wonach man sich richten kann. Solche Umstellungen funktionieren auch nicht von heute auf Morgen. Drum habe ich das ganze die letzten 3 Wochen getestet.

Zusätzlich gibt es weiterhin einmal pro Woche den Schlemmer-Tag den ich auch mit 100% „zelebriert“ habe, obwohl das ja ein Ruhetag ist. Mittags habe ich soweit möglich fast täglich eine halbe Grapefruit oder ein kleines Glas Grapefruit-Saft getrunken. Und an Sporttagen vor dem Training L-Carnitin. Gerade bei L-Carnitin kann ich mich waage dran erinnern, dass mir das auch damals schon gut beim abnehmen geholfen hat.

Und da du dich jetzt nach dem Roman sicher fragst „Ja und? Was hat es denn nun gebracht?“:
Ich habe schon nach wenigen Tagen bemerkt dass es mir enorm gut geht wenn ich ein bisschen mehr esse bzw. mich wieder intensiver mit dem beschäftige was ich esse. Und auch beim Training war dann mehr Kraft und Ausdauer da. Zuletzt war ich nämlich immer ganz schön schlapp. Wenn ich so drüber nachdenke hatte ich auch schon länger keine Kopfschmerzen mehr.
Die Umgewöhnung hat ein bisschen gedauert und ich bin FDDB und seinen Funktionen echt dankbar. Ich kann meinem Tagebuch was hinzu fügen um zu sehen was es für Auswirkungen hat. Sprengt es meinen Rahmen lösche ich es wieder und esse eben was anderes. Oder weniger davon. Und ich sehe wann ich mir noch was gönnen kann.

Summa sum­ma­rum hab ich seit der Umstellung vor genau 3 Wochen stattliche 2,1 Kilo (von 87,5 auf 85,4) abgenommen.

An was es nun genau liegt kann ich nicht sagen. Vielleicht spielt auch alles eine Rolle. „Profis“ werden bei meinem Plan fürs Krafttraining mit dem Kopf schütteln. Vielleicht bringt die Grapefruit nichts (außer wertvolle Vitamine), aber im Grunde ist mir Wurscht ob dieses oder jenes nun „falsch“ ist.
Solange diese Technik so funktioniert, ich die Muskeln unter der Fettschicht wachsen spüre und ich weiterhin so gut abnehme, mache ich so weiter. Es hilft mir beim abnehmen und fit werden. Mehr ist mir im Moment nicht wichtig.
Werde ich noch fitter und brauche mehr Energie, dann passe ich meinen Plan wieder an. In etwa 3 Monaten ist dann auch wieder Körperanalyse, dann hat sich vielleicht auch wieder einiges geändert. Nicht nur äußerlich ;)

Was ich mir jetzt verdient hab: Ostern.
Mit Schoki, Brezeln und endlich mal wieder ein Schlückchen Rotwein damit die Motivation nicht auf der Strecke bleibt^^
Falls ich nächste Woche beim wiegen etwas mehr oder noch genauso viel habe ist das nicht schlimm. Ein paar Tage Auszeit müssen auch mal drin sein.

Hab ein schönes langes Oster-Wochenende!
Das nächste Update zum abnehmen gibt es spätestens dann wieder, wenn ich die 80er hinter mir gelassen habe ;)

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Kategorie: Beauty & Lifestyle
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