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Okay, es ist ein reißerischer Titel. Aber sowas von richtig, dafür lege ich meine Hand ins Feuer. Und so eingebildet das jetzt auch klingt: Ich muss es ja wissen.
Der Titel ist also keinesfalls nur so dahin geschrieben um viele Besucher an zu locken.

Mein letztes Update war vor Ostern. Über die Feiertage hatte ich es dann aber übertrieben. Mir war auch ehrlich schlecht weil es einfach zuviel war. Und 2 Tage Sport fielen aus, das merkt man auch wenn man Monatelang versucht keinen Sport-Tag aus zu lassen.
Momentan fehlen mir nur noch 3 Kilo zur u80. Zu dem Ziel, das ich seit dem Sommer letztes Jahr anstrebe. Ich bin zufrieden. Denn ich weiß jetzt schon, dass ich bald sagen kann, dass ich in einem Jahr 30 Kilo abgenommen habe.

Dieser Beitrag richtet sich hauptsächlich an die, die viel abnehmen wollen. Wer nur ein paar Kilo loswerden möchte, für den hab ich am Ende des Beitrages noch was. Und er ist für die, die mich dauernd fragen „Ha wie hast du das denn gemacht? Erzähl doch mal!“. Dann sag ich ab jetzt einfach „Guck in meinen Blog, da steht alles drin.“.

#1: Du musst es wirklich wollen!

Nicht „Ich will ja, aber …“ sondern „Ich will und ich werde!“ Wenn es bei dir nicht von alleine klick gemacht hat nutzt dir die Mitgliedschaft im Studio nichts. Du musst 100% bei der Sache sein. Du musst es wirklich wollen. Nicht für die Nachbarn, nicht für die Hühner auf der Arbeit, nicht für deinen Postboten. Sondern für dich alleine. Und du musst dir im klaren sein, dass es harte Arbeit ist und dass es nicht immer einfach wird. Niemandem fließt das Fett im Schlaf von den Hüften.
Es ist auch nicht mit einer halben Stunde Yoga getan. Kaufe dir einen Brustgurt und dazu eine Möglichkeit der Datenerfassung damit du weißt wo du stehst. Denn wenn man weiß dass das was man macht etwas bewirkt ist das eine unglaublich geile Motivation.

#2: Mach Krafttraining!

Muskeln verbrennen auch dann Fett, wenn du nicht bis zum umfallen auf dem Rad strampelst oder verzweifelt versuchst 10 Kilometer zu laufen. Muskeln definieren unser Aussehen. Muskeln straffen die Haut. Lass dich beraten, probiere öfter was neues aus, geh an deine Grenzen. Aber höre immer auf deinen Körper. Trainiere deine Beine gut und deinen Bauch am besten zum Schluss. Und bedenke: Um nen flacheren Bauch zu bekommen bringt es nichts, nur den Bauch zu trainieren!
Und nein, auch wenn du 200 Kilo wiegst, du wirst dich nicht zum Affen machen wenn du Krafttraining machst. Du wirst es schaffen! Weil du es willst!
Wenn man stark übergewichtig ist fällt es sogar leichter an Geräten und mit Hanteln zu trainieren als Eigengewicht-Übungen zu machen. Baue erstmal Muskeln auf und nimm ein paar Kilo ab damit du dich besser bewegen kannst, dann machen auch die Sit-Ups & Co. mehr Spaß. Ich sprech da aus Erfahrung.
Cardio ist natürlich trotzdem wichtig. Was nutzt es wenn du schlank bist, aber beim Treppen steigen trotzdem ein Beatmungsgerät brauchst weil du unfit bist? ;)

#3: Führe Buch!

Über dein Training und deine „verbrannten“ Kalorien beim Training. Führe ein Ernährungs-Tagebuch. Trage ein was du isst, wieviel Nähwerte das hat und rechne auch dein Trainig mit ein. Mir hilft FDDB sehr dabei. Schau mal in die häufig gestellten Fragen nach der 80%-Regel. Wenn du auf nichts verzichten willst kann ich dir das sehr empfehlen.
Wenn du Buch führst hast du auch immer im Blick ob du genug Eiweiß zu dir nimmst (wichtig für’s erhalten der hart trainierten Muskel), du kannst sehen ob du eventuell noch ein bisschen Fett einsparen kannst und natürlich kannst du deine Entwicklung sehen. Das motiviert, wenn du mal einen Hänger hast ;)
(Bedanke aber bitte, dass vor allem beim Ernährungstagebuch die Werte nie zu 100% stimmen. FDDB basiert auf das Vertrauen untereinander. Wie bei Wikipedia kann dort auch mal Mist drin stehen. Das sind alles nur ungefähre Richtwerte. Hänge dich nicht an jeder Kalorie auf. Das Ganze soll dir nur dabei helfen, wieder ein Gefühl für deinen Körper und seine Bedürfnisse zu bekommen!)

#4: Iss genug!

Dass du deinen Grundumsatz regelmäßig auswerten lassen solltest habe ich hier schon mal erwähnt. Wenn du Buch führst weißt du ja wieviel du essen kannst. Und du musst auch nicht bis an dein Lebensende auf Kohlenhydrate und kleine Sünden verzichten. Wenn du mal einen Tag über die Strenge schlägst, gleiche das an den anderen Tagen aus. Nur pass auf dass du nicht dauerhaft zu wenig oder zu viel ist.
Iss vor dem Sport was das dir Energie gibt. Sei es eine Portion Nudeln, eine Banane oder eine handvoll Nüsse. Und nach dem Training den Protein-Shake nicht vergessen. Pass aber auch da auf dass so ein Shake schnell mal 400kcal und mehr haben kann. Wenn du nur eine halbe Stunde leichten Sport machst solltest du dir den Shake lieber sparen und eventuell nochmal Punkt 1 lesen…
(Anders als beim letzten Update nutze ich die 80%-Regel jetzt jeden Tag. Ich weiß mittlerweile grob wieviele Kalorien ich am Abend beim Sport verbrenne und die plane ich vorher mit ein damit ich am Tag genug esse und das Defizit nicht ganz so groß ist.)

#5: Bleib am Ball!

Sobald du merkst dass sich weniger tut, verändere dein Training, probiere neue Geräte, schau ob du nicht doch mehr Gewicht verträgst. Oder leg eine kurze Pause ein. Gönne dir ein paar Tage Auszeit. Aber schmeiß nicht gleich hin! Geh weiter zum Training wenn möglich, mach nur eine Abnehm-Pause. (Muskelmasse nimmt unheimlich schnell ab, riskiere das nicht wenn es sich vermeiden lässt!)
Was meinst du, wie sehr ich mich ab und zu zwingen muss zum Training zu gehen? Wie vieles andere ist auch das kein Streichelzoo.
Achte auch darauf, dass du merkst, dass du was gemacht hast. Du schwitzt nicht? Dann mach es so dass du schwitzt! Du bist nach dem Sport nicht kaputt? Dann musst du härter trainieren.

Anfangs war mein Kopf nach einer halben Stunde rot. So richtig. Mittlerweile wird mir gelegentlich gesagt „Bist du gerade erst gekommen? Du siehst noch nicht wirklich fertig aus.“, ich seh das ja auch selbst im WC-Spiegel. Die Beine fühlen sich an wie Gummi, die Arme ebenso, ich schwitze wie ein Schwein, aber vom hochroten Kopf ist keine Spur mehr. Der lässt sich immer seltener blicken. Fit werden ist toll!

„Nur ein paar Kilo!“ oder „Das Röllchen am Bauch stört mich!“

Auch hier hab ich was zu sagen. Eigentlich ist es nur ein Denkanstoß. Auch für alle anderen die eine verbohrte Meinung zum Gewicht im Allgemeinen haben.
An dem Beispiel das ich bei BuzzFeed gefunden habe sieht man gut, dass die Zahl auf der Waage bei bereits schlanken Menschen nicht wirklich viel aussagt. Trainiere, ernähre dich richtig und vor allem guck in den Spiegel und höre auf deine Klamotten. Und mach Fotos zum vergleichen! Deine Waage ist beeinflussbar. Von vielen Faktoren. Am ehrlichsten sind z.B. deine Lieblings-Jeans.

Vielleicht helfen die Tipps ja dem ein oder anderen. Falls ich mal noch auf was bestimmtes näher eingehen soll lass es mich in den Kommenteren wissen. Ansonsten melde ich mich spätestens mit einem -30 Kilo-Foto wieder, sofern der optische Unterschied erwähnenswert sein wird. Aber bis dahin habe ich noch 6 Kilo vor mir.
Stay tuned!

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Kategorie: Beauty & Lifestyle
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