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Vor einer ganzen Zeit meinte jemand zu mir, ich soll doch mal was über mich schreiben. Nicht das übliche „Ich bin so alt, wohne zu Hause, mag und mag nicht.“ sondern anderes. Was mir unwichtig erscheint, für andere aber doch interessant sein könnte. Eine Erweiterung zu meiner About-Seite.

082015_2Das scheint ja eh aktuell ganz wichtig zu sein. Zeigen dass man Dehnungsstreifen und Speckröllchen hat. Sich nicht für die grauen Haare schämen. Profilbildchen einfärben um Solidarität zu zeigen und mindestens 1mal am Tag drauf aufmerksam machen, dass auch die Flüchtenden nur Menschen sind.
Alles so Dinge, die ja eigentlich selbstverständlich sein sollten, auf die man eigentlich nicht aufmerksam machen müssen sollte. Ich komme mir schon vor wie ein Alien. Ein Schwerverbrecher. Weil ich mich nicht zu den Situationen der verschiedenen Mitmenschen äußere. Weil ich nichts zur allgemeinen finanziellen Situation sage. Weil ich meine körperlichen Makel nicht zeige und noch schlimmer: weil ich abnehme in einer Zeit, in der „curvy“ ein trending topic ist ;)

Keine Angst, es wird auch weiterhin keine Sport-Fotos von mir geben. Wenn ich zum Sport gehe will ich Sport machen, und keine Fotos. Und es wird auch keine „Guck, ich hab auch Dehnungsstreifen und noch nicht mal ein Kind!“-Fotos geben.
Und auch nicht alles andere, was so gerade in zu sein scheint. Ich versuche diesen Artikel ein bisschen anders zu gestalten. Es ist mein Blog und da soll es auch weiterhin um mich gehen. Wen das nicht interessiert, der kann spätestens jetzt den Tab schließen.
Und es wird – du kannst es dir sicher denken – viel Text.

Und wo wir einmal beim Thema sind: Ich hasse Sport. Das schwitzen, die Anstrengung, das Muskelbrennen, die manchmal blöden Blicke und hinterher das ausziehen und duschen… aber ich weiß was ich bisher mit Sport erreicht habe. Und das Gefühl hinterher ist einfach der Hammer. Da ist es mir ehrlich gesagt dann auch egal was die super schlanken Frauen, die 1mal die Woche ne halbe Stunde auf den Stepper gehen und dabei nicht mal schwitzen, über meinen unförmigen Körper denken. Nach über 3, manchmal sogar mehr als 4 Stunden Sport hab ich mir die Dusche wie auch das Hammer-Gefühl hinterher verdient.
Und ich weiß auch, dass es meinem Mann gut tut. Er kann von der Arbeit abschalten, es klingelt kein Telefon und der PC ist aus.

082015_3Ja klar, ich bin so perfekt unperfekt wie Frau es nur sein kann!
Ich wiege zuviel (Bin allerdings, bis auf ein paar kleine, altersbedingte Wehwehchen, kerngesund!), ich hab für mein Empfinden zu kleine Brüste, einen viel zu großen Bauch und Hintern und die Winke-Arme lassen sich auch nur noch schwer verstecken. Ich kann nicht perfekt kochen und vom backen verstehe ich noch weniger, aber beides mache ich unheimlich gerne. Putzen ist für mich ein nötiges Übel. Aber bei uns ist es nicht so dreckig dass man sich schämen muss. Man sieht halt, dass hier jemand lebt.
Trotzdem mag ich keinen unangekündigten Besuch. Wir haben nicht ganz 40m² zur Verfügung, da würde ich gerne nochmal schnell durchsaugen und lüften, bevor Besuch kommt. In kleinen Räumen fühlt man sich sonst schnell unwohl wenn da mehr als 2 Leute permanent anwesend sind.

Außerdem mag ich nicht, was die Fazialisparese mit meinem Gesicht gemacht hat. Je älter der Tag und ja kaputter ich bin, umso mehr entgleisen meine Gesichtszüge. Das ist nicht immer schön anzusehen, aber ich kann es nun mal nicht mehr ändern. Früher habe ich mich grundsätzlich ungern fotografieren lassen, heute liegt es hauptsächlich daran.

Ich wünsche mir so viel. Mehr Platz, ein Kind, einen Esstisch, kleinere Waden, ein eigenes Arbeitszimmer, ein Tattoo, dass mein Knöchel nicht mehr weh tut, einmal bei einem europäischen SU-Demo-Treffen dabei sein… und einiges mehr.
Aber man kann nicht alles haben. Und wenn ich eine Liste schreiben würde, ich habe bereits viel mehr als ich mir wünsche. Alleine mein Mann, der gleichzeitig mein bester Freund und größter Unterstützer ist, wiegt mindestens 10 Wünsche auf. Im Laufe der Jahre lernt man tatsächlich immer mehr auch die kleinen Dinge zu schätzen, die in jungen Jahren als selbstverständlich angesehen werden. Das sagen die „alten“ nicht nur um uns zu ärgern, das ist tatsächlich so. Mit der Zeit verschieben sich die Prioritäten. Vor 5 Jahren hätte die Wunschliste noch ganz anders ausgesehen.
082015_1Auch ist es mir nicht mehr so wichtig was andere von mir denken. Drum ziehe ich jetzt fast immer an was mir gefällt, auch wenn es vielleicht in vielen Augen „nicht so gut zu meiner Figur passt“. Facebook ist für mich auch nicht mehr der Mittelpunkt. Was sagt ein schnell abgegebenes „Gefällt mir“ schon aus? Und die Informationsflut bremst mich dermaßen aus… in der Zeit kann ich so viel anderes schaffen.

Was gibt es noch über mich zu wissen?
Ich liebe Schokolade, aber „weiße Schokolade“ ist für mich keine Schokolade. Ich trinke gerne mal zuviel Alkohol und ärgere mich dann. Das passiert nicht mehr oft, aber wenn, dann grundsätzlich zuviel. Alles was parfümiert ist oder allgemein sehr intensiv riecht (auch unangenehmes) ist nichts für mich. Deo, Parfüm, Duftkerzen… das verursacht bei mir Kopfschmerzen der übelsten Sorte. Hat natürlich auch den Vorteil, dass ich einiges an Geld spare weil ich ja eh kein Parfüm benutzen kann^^
Und ich hab ein Shopping-Problem. Vor allem wenn es um Schuhe geht. Das ist mittlerweile so weit, dass ich nicht mehr weiß wohin noch damit. Grob überschlagen würde ich fast behaupten, ich habe mehr Paar Schuhe als Kleidungsstücke die ich aktuell tatsächlich trage(n kann).
Noch vor wenigen Jahren war ich so völlig untypisch Frau, 2 Paar flache Schuhe und 1 Paar Stiefel für den Winter. Als ich das erste mal, vor unserer Hochzeit, über 30 Kilo abgenommen habe hat das in mir einen Schalter umgelegt. Ich hab mich mehr denn je als Frau gefühlt, so ein Gefühl kann man nicht beschreiben. Müsste ich mir einen Titel geben, es wäre mittlerweile „Material Girl“. Wobei es bei vielem (leider) mit den Worten von Elizabeth Taylor zu beschreiben ist: „It’s not the having, it’s the getting.“.
Und da sind wir schon beim nächsten Punkt: Ich bin so ein klein bisschen Messi. Aber nur für schönes. Aber welche Frau kauft nicht mal was, das sie eigentlich gar nicht braucht?!?

Ich versuche mich immer öfter zurück zu halten wenn ich merke, dass jemand felsenfest von seiner Meinung überzeugt ist. Ebenso versuche ich, mich auch für andere Meinungen zu öffnen und daraus auch für mich neues zu lernen. Das klappt nicht immer, aber immer öfter. Viel mehr Wert lege ich dagegen auf Ratschläge, um die ich ausdrücklich gebeten habe. Auch das muss wohl am steigenden Alter liegen^^

Und dann ist da noch das schreiben. Eigentlich kann ich es nicht. Ich schreibe weder fesselnde Texte noch verstehe ich was davon, einen Text interessant zu gestalten. Aber ich schreibe dennoch gerne. Und wie du am aktuellen Posting sehen kannst schreibe ich gerne auch mal viel. Meist mehr als genug.
Drum soll es das auch an dieser Stelle gewesen sein.
Zur Auflockerung habe ich noch 3 aktuelle Fotos eingebunden. Nichts besonderes, 2 davon sind das, was man heute „Selfies“ nennt. Nur um zu zeigen, dass ich auch nur ein Mensch bin. Und dass ich stolz auf das bin was ich bin und habe. Und ja, dazu gehört auch ein dreckiger Spiegel und die Haare so wie sie morgens nach dem Aufstehen eben aussehen ;)

Du fandst den Post interessant? Ich freue mich über deinen Kommentar!
Und wenn nicht ist das auch okay. Ich kann und will es nicht jedem recht machen.
Falls du bis hier alles gelesen hast: Danke! Und hab einen schönen Tag!

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