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mein Organizer & ich - eine Monats-Kolumne

Bevor es mit dem „Wie?“ los geht will ich im 2. Teil noch näher auf das „Warum?“ eingehen.
Ich habe schon länger das Problem dass ich ständig das Gefühl habe, ich komme nicht voran. Sowas zieht mich runter und das macht das Gefühl dann nur noch schlimmer. So kommt es schon mal vor, dass Tage vergehen ohne dass ich was geschafft habe. Oder ich fange hier und da und dort was an. Die Latte der angefangenen Projekte steigt und steigt. Und du selbst wirst immer frustrierter.

anständig planen und auch mal nein sagen

Dank ein paar Trainings-Videos und hier und da ein bisschen lesen kann ich zusammenfassen:
ALLES aufschreiben, planen und die Zeiten auch einhalten!
Freizeit ist genauso wichtig wie der Termin bei der Frauenärztin. Nur wer sich die nötige Erholungs-Zeit gönnt, kann am nächsten Tag wieder seinen Aufgaben nachgehen. Und da ist egal ob du einen bezahlten 40-Stunden-Job hast, ob du selbstständig bist, ob du frisch gebackene Mutter oder sogar gleich mehrere Kinder und einen Job hast. Jeder braucht Zeit für sich. Einer braucht 10 Minuten, der andere kommt nur klar wenn er 10 Stunden Schlaf bekommen hat.
Man muss nur anständig planen und auch mal nein sagen können.

Alles aufschreiben. Dazu gehört bei mir der Abwasch wie auch Pausen und Feierabend. Auch wenn es schwer fällt weil ich „ja eh zu Hause bin“. Wenn ich merke, dass es mir nicht gut tun, einfach so in den Tag zu leben, dann muss ich daran dringend was ändern.

Den Anfang vom Faden finden!

Bis ich überhaupt einen Faden gefunden habe hat es ein paar Tage gedauert. Und dann hat es *klick* gemacht.
Ein Schmierblatt in A5, da alles drauf geschrieben was ich im Organizer brauche. Das Blatt ist ganz vorne eingeheftet und einmal die Woche nehme ich mir 1-2 Stunden Zeit daran bzw. am Organizer an sich zu arbeiten.
Auf einem zweiten Blatt ordne ich alles vom ersten Blatt und plane, wie ich meinen Organizer nach und nach einrichten möchte.
Ich plane 5 oder 6 große Bereiche und diese unterteile ich dann. Im Moment habe ich noch die originalen Reiter (Trennblätter) und verschiedene Bereiche mit beschrifteten Page Flags gekennzeichnet. (Die Dinger sind Gold wert, grade weil man sie einfach schnell wo anders hin kleben kann.)
Habe ich mich fertig eingerichtet gestalte ich mir natürlich noch Reiter und beschrifte sie. Die Page Flags werde ich vermutlich so lassen, damit komme ich jetzt schon gut klar.

Mam­mut­pro­jekte richtig angehen

Und was auch wichtig ist: Große Projekte in viele kleine Aufteilen.
Bestes Beispiel ist aktuell mein Shop.
Ich würde gerne wieder Leben rein bringen. Aber da muss viel gemacht werden. Bisher hatte ich eine Liste im Kopf, da stand „Shop“ drauf. YAY! 1 Punkt statt 20!
Will ich es aber jemals schaffen, muss ich eine Liste machen. Überschrift „Shop“. Und darunter dann wirklich ALLES auflisten, was gemacht werden muss. Und am Besten für geplante Produkte eine neue Liste. Und dann nehme ich mir, wie es passt, 1 oder 2 Tage die Woche, wo ich mir je 1-2 Stunden für genau diese viele kleinen Schritte nehme. Ich stelle dann sogar den Timer. Schellt er, lass ich es gut sein und mach was anderes.
Das klappt bei mir so am besten. Sitze ich stundenlang an einer Sache werde ich unkonzentriert und lasse mich schnell ablenken. Vor allem bei solchen Mam­mut­pro­jekten bin ich sehr anfällig, weil man digital ja auch nicht wirklich was in der Hand hat, selbst wenn man schon 2 Tage dran gearbeitet hat.

Mittlerweile habe ich natürlich schon ein paar Punkte von der „Shop-Liste“ erledigt. Die „Produkt-Liste“ braucht da schon etwas länger, bis sie schlanker wird. Auch weil immer mal eine neue Idee dazu kommt. Da habe ich jedes Produkt in die einzelnen Bestandteile zerlegt. An jedem Produkt arbeite ich immer nur ein paar Stunden (außer ich werde ich der vorgesehenen Zeit fast fertig, dann überziehe ich auch mal).
Wichtig ist nur, dass ich nicht heute 3 Stunden an Produkt A arbeite und morgen dann Produkt B anfange, sondern eben so lange Produkt A, bis es fertig ist. Selbst wenn ich gerade mehr Lust auf Produkt B habe.
Bestellt eine Kundin ein Schminktäschchen kann ich ja auch nicht eine Tasche nähen nur weil ich da grade mehr Lust drauf habe ;)

Das tolle ist ja auch, dass ich durch den Organizer keine Zettelwirtschaft mehr auf meinem Tisch habe. Alles ist abgeheftet und dank selbstklebender, beschrifteter Page Flags sofort griffbereit. Ohne dass ich meinen Tisch auf den Kopf stellen muss. Fertig gelochtes Notiz-Papier z.B. von Filofax kostet kein Vermögen und man hat immer Zettel parat wenn es mal schnell gehen muss und man nicht erst lochen will.

gute Planung schafft Freizeit

Und noch was zum Thema Buchhaltung.
Ich bin ja nun schon 5 Jahre selbstständig und konnte einige Techniken für den Papierkram ausprobieren. Rate mal, was am besten klappt ;)
Ist ein Zettel da, wird er gleich bearbeitet und abgeheftet. Die 2 Minuten (maximal) tun nicht weh und dann ist es wenigstens erledigt. Ich hab nicht so viel dass sich die Massen-Verarbeitung lohnt.

Du siehst, selbst ich, keine Kinder und kaum Termine, habe gute Gründe für ein bisschen mehr Organisation. Und wenn ich sehe was ich in den letzten Wochen so alles geschafft habe, dann hat es sich jetzt schon gelohnt, dass ich mich näher mit dem Thema beschäftigt habe. Zwar gingen alleine für die Recherche mehrere Tage ins Land, aber die waren es wert.

Aber vorsicht! Planung auf keinen Fall mit totaler Kontrolle verwechseln!
Ich bin kein Fan eines komplett durchgeplanten Lebens. Wo bleibt denn dann der Spaß und Freiraum für Überraschungen? ;)
Ich plane so, dass zwischendurch noch genug Zeit für Zufälle ist.
Zwar sind meine Wochen gut gefüllt, aber ich werde z.B. nie ein Putzteufel. Will ich auch gar nicht werden.

Und das soll es für heute auch gewesen sein. Ich denke mal, nun kann jeder halbwegs nachvollziehen warum ich persönlich einen Organizer habe. Nächsten Monat gibt es dann auch mal was zu sehen, versprochen ;)
Hab ein schönes Wochenende. Cheerio!

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Kategorie: Daily drunter und drüber


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