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capsulewardrobe

Dieser Beitrag wurde durch einen Kommentar bei Facebook inspiriert. Als ich gepostet hatte dass ich schon mal geschaut habe was ich nach Düsseldorf anziehe und was ich mitnehme. Hier kommst du direkt zu dem Beitrag.
Bis dahin wusste ich nicht mal dass es dafür wirklich ein Wort gibt. Für mich heißt es eigentlich nur „erstens brauch ich nicht so viele Outfits und zweitens nehme ich meine Sachen in Acht“ ^^

Schwarz ist meine Farbe

Ich bin jetzt 33 und habe schon so einiges an Klamotten gekauft, das dann teilweise Jahre im Schrank lag oder hing. Meist waren das farbige Sachen. Oder sogar helle. Und glaube mir, ich habe das mit den „freundlichen Farben“ wirklich versucht. Aber ich fühle mich darin einfach nicht wohl. Schwarz ist für mich das, worin ich mich wohl fühle. Mittlerweile trage ich zwar nicht mehr sehr oft komplett schwarz, aber so richtig farbig oder eben nicht schwarz ist immer nur ein Teil.

In der Hinsicht denke ich immer ein bisschen an Johnny Cash.
Hier mal 2 Zitate von ihm, die ich bei goodreads.com gefunden habe, die passen wie Popo auf Eimer:

„Everybody was wearing rhinestones, all those sparkly clothes, and cowboy boots. I decided to wear a black shirt and pants and see if I could get by with it. I did and I’ve worn black clothes ever since.“ {Johnny Cash}

Oder dieses, weil viele schwarz automatisch traurig oder duster verschreien:

„I’m not bitter. Why should I be bitter? I’m thrilled to death with life.“ {Johnny Cash}

In meinem Schrank findet man 2 Röcke in schwarz/weiß (einmal gestreift und ein anderes Muster), einen in schwarz/grau (gestreift), einen schwarzen habe ich doppelt und noch einen schwarzen der etwas länger ist. Die anderen genannten gehen bis zum Knie.
Bei den Hosen habe ich aktuell eine hellblaue Röhrenjeans, eine gemusterte Leggins in schwarz/weiß und 3 schwarze Leggins.
Und zu den Röcken natürlich eine Auswahl an Strumpfhosen die zu fast allen Teilen passen. So brauche ich keinen Ersatz (nur Hautfarben habe ich immer 2 Stück da) und kaufe erst eine neue wenn wirklich eine kaputt geht. Bei Strumpfhosen lege ich mich gar nicht so sehr fest. Da darf es bei mir auch gerne mal ein bisschen was ungewöhnliches sein.

Und trotzdem Probleme, DAS Teil zu finden!

Mit dieser Auswahl bin ich super zufrieden. Und wenn ich merke dass ein Teil so langsam unschön wird schaue ich mich nach Ersatz um.
Anders sieht es bei den Oberteilen aus. Im Winter alles kein Problem, Pulli an, Jacke drüber, fertig. Oder an den schönen Frühlings- und Herbst-Tagen eben nur Pulli, ohne Jacke.

Oberteile für die neue Saison habe ich bis jetzt leider nur eines. Da muss ich mich ran halten. Denn vor allem zu den Leggins sollte es natürlich etwas länger sein. Leggins wo der Po frei liegt sind ein NoGo. Zum Sport ja, aber nicht auf der Straße oder gar beim Kunden!
Leicht ist das allerdings nicht. Bei Oberteilen habe ich so meine Probleme. Von 10 bestellten Teilen geht für mich eines. Das heißt dann aber nicht, dass ich damit auch wirklich 100% zufrieden bin. DAS Teil, das zu allem passt habe ich leider noch nicht gefunden. Zumindest mit kurzem Arm.

Spart Zeit & Geld!

Der Vorteil an einem schlanken Kleiderschrank ist natürlich vor allem das finanzielle. Man spart enorm, selbst wenn ein neues Teil mal wirklich teuer ist. So kann ich mir dann auch mal ein schönes Accessoire oder ein neues paar Schuhe gönnen.
Und natürlich brauche ich keine Stunden, bis ich mich entschieden habe was ich anziehe. Die gesparte Zeit investiere ich dann lieber in Haare und Make Up ;)

Die letzten Jahre habe ich so einiges gespart. Auch, weil ich nur wasche, was gewaschen werden muss. Ich ziehe ein Shirt nicht 3 Stunden an und dann kommt es in die Wäsche. Wenn ich nicht geschwitzt habe hänge ich es auf, lass es auslüften, und ziehe es ein anderes mal wieder an. Da ich eh eine empfindliche Nase hab kann ich gut einschätzen, wann was gewaschen werden muss. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass ich damit schon ganz gut fahre.

Bevor du jetzt die Nase rümpfst: Ich trenne meine Klamotten strickt in „gut“ und „für daheim“. Die guten ziehe ich wirklich nur an wenn ich vor die Tür gehe. Da ich zu Hause arbeite kommt mir das bei meinem System natürlich super entgegen. Ich bin also von der Fraktion „home is where the bra comes off“ ;)

Raus muss ich im Grunde nur wenn wir einmal die Woche zum Einkaufen fahren oder wenn sonst mal was zu besorgen ist, zum Arzt, zum Sport und eben wenn ich mal zum Kunden muss. Das sind alles Termine die im Normalfall nur wenige Stunden dauern. Auf ein ganzen Jahr hoch gerechnet bin ich pro Woche 12 Stunden außer Haus, die Zeit nicht mit eingerechnet in der ich meine Sport-Klamotten trage.

Ergeben hat sich der schlanke Kleiderschrank schleichend. Aber wenn man nicht aufs Geld achten muss kann man das natürlich von heute auf morgen umsetzen.
Und Sachen die ich bequem finde, die ich aber nicht raus anziehen würde, dürfen für daheim bleiben. Auch ausgewaschenes (passiert ja leider schnell bei schwarz) oder abgetragenes darf für daheim noch bleiben, wenn es nicht unreparierbar kaputt ist.

Sauberkeit ist das wichtigste!

Zugegeben, auch ich habe so Tage da denke ich „Ob schon jemand gemerkt hat, dass ich nicht viele Klamotten habe?“. Aber bisher hat sich noch niemand beschwert. Und es ist doch eh meist so, dass da im Normalfall keiner drauf achtet. Ich persönlich achte auch nicht besonders intensiv drauf was andere an haben. Ich möchte fast behaupten, wenn du einen neuen Haarschnitt hast fällt das ehr auf als eine neue Jeans ;)
Solange jemand nicht zum Himmel stinkt ist mir wurscht was er an hat. Auffallen tun mir meist nur ganz besondere Teile, die an der Trägerin wirklich richtig toll aussehen (oder halt ganz schrecklich^^), da gibt es dann auch mal ein Kompliment für. Aber im Normalfall ist mir relativ egal was mein Gegenüber an hat.

Und das ist es, was ich mir allgemein von unserer Gesellschaft wünschen würde.
Jeder sollte so sein können, wie er es möchte.

Fotos habe ich mir für diesen Beitrag bewusst gespart, denn ich habe einfach nicht den Platz hier meine Klamotten aus zu breiten und dir ansehliche Fotos zu zeigen.
Frag einfach mal Tante Google nach capsule wardrobe und du wirst mit Ideen überschüttet. Da ist dann auch für jeden Farb-Geschmack was dabei ;)

Hab einen schönen Tag ♥

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Kategorie: Beauty & Lifestyle


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