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Meine Tipps für schöne Fotos!

Ich werde öfter gefragt, wie ich denn die Fotos meiner Karten und Geschenkverpackungen so hin bekomme. Das möchte ich zum Anlass nehmen, heute mal ein bisschen darüber zu schreiben und den ein oder anderen Tipp zu geben.

Bedenke aber bitte, dass ich bei weitem kein Profi bin. Das was ich hier schreibe mag für manche totaler Blödsinn sein. Für mich funktioniert es aber super. Probiere es und nehme gerne für dich mit, was auch bei dir funktioniert. Alles andere kannst du ja für dich ausbauen oder einfach wieder vergessen.
Die Profis bitte ich, ihre Tipps für sich zu behalten. Ich möchte in den Kommentaren keine Verbesserungen oder gar Links die nur so nach Werbung schreien. Wenn ich Hilfe möchte, dann frage ich danach. Hier möchte ich die Frage beantworten, die die Leute mir gestellt haben. Danke fürs Verständnis.

Ich kann dir weder sagen „Mach das um dieses Ergebnis zu bekommen!“ noch kann ich dir Bildbearbeitungs-Programme erklären. Probiere aus. Nimm dir Zeit und erzwinge nichts. Der eigene Stil braucht Zeit, sich zu entwickeln. Das funktioniert nicht von heute auf Morgen. Ich persönlich bin ein Mensch, der, wenn er etwas wirklich möchte, so lange probiert bis es klappt. Egal wie der Weg zum Ziel für Außenstehende aussehen mag.

Vorweg: Wir besitzen eine Sony α65 (Amazon-Link). Die ist schon älter, aber bisher tut sie ihren Dienst noch ganz gut. Und da wir seit fast 20 Jahren von Sony überzeugt sind, ist auch mein Handy ein Sony. Und weil das eines der besten Foto-Handys auf dem Markt ist (oder zu dem Zeitpunkt war), das für mich gerade noch so bezahlbar war (ohne Vertrag).

Hole dir eine Tasse Tee oder Kaffee und los gehts.

Keine Angst vor der Kamera haben!

Als erstes ist es wichtig, dass man das Gerät mit dem man fotografiert, kennt. Egal ob du nun mit dem Handy fotografierst, ob du eine x-beliebige Kamera hast oder ob du eine teure Spiegelreflex hast. Nimm dir die Bedienungsanleitung, spiele mit den Einstellungen und fotografiere. Fotografiere viel!
Die Fotos nehmen nicht viel Platz weg, du kannst jederzeit löschen was nix ist. Mach lieber viele Fotos als zu wenig. Wir müssen heut zutage ja zum Glück nicht mehr warten bis der Film entwickelt ist ;)
Probiere aus, mit welchen Einstellungen dir die Fotos am besten gefallen. Probiere aus, welche Einstellung bestimmte Ergebnisse erzielen. Nur wenn du deine Kamera benutzt, lernst du sie auch kennen. Und habe keine Angst vor den Rädchen und Knöpfchen. Auseinander fallen kann deine Kamera davon im Normalfall nicht.

– mit dem Handy –

Fotografiere aber bitte nur mit dem Handy, wenn die Kamera auch wirklich gut ist oder wenn es nicht anders geht. Die Kamera meines alten Handys war Mist, vor allem drinnen, drum habe ich die fast nie benutzt. Ich habe die guten Fotos aufs Handy geladen, um sie dann z.B. bei Instagram zu teilen. Mache ich auch jetzt, trotz neuem Handy noch so, vor allem wenn ich die Sachen eh für meinen Blog fotografiere. Das gibt einfach mehr her und ich lege für mich Wert auf ansprechende Fotos.
Das merkt man meistens auch. Aber nicht immer. Wie schon erwähnt, ich bin kein Profi. Auch ich hab Tage, an denen nix gelingen will ;)

Mit dem Equip­ment ist das so eine Sache. Denn davon gibt es viel. Ich vergleiche das gerne mit den vielen tollen Sachen die es fürs Baby gibt. Und da gibt es auch wirklich sehr sehr viel Kram. Aber letztendlich braucht man davon nur eine handvoll auch wirklich.
Das wichtigste gibt es allerdings fast täglich umsonst: Tageslicht!

Licht

Meine Geheimwaffe ist das Tageslicht, das zum Wohnzimmerfenster (Westseite) rein kommt. Am besten um die Mittagszeit, so zwischen 11 und 15 Uhr. Da unser Wohnzimmer weiß gestrichen ist wirkt das ganze Zimmer durch das Mittagslicht wie eine Fotobox.
Ich habe keine teuren Lampen sondern nur ein schönes großes Wohnzimmerfenster mit einfachen, weißen Vorhängen (die Vorhänge machen das Licht weicher) und eben ein weißes Zimmer.
Das hat allerdings eben den Nachteil, dass ich nur wirklich gute Fotos hin bekomme, wenn das Licht passt. Und eben nur tagsüber.

Was du vermeiden solltest, ist direktes Sonnenlicht. Denn damit wirft dein Objekt, das du fotografieren möchtest, einen extrem harten Schatten. Das sieht doof aus. Schatten ist okay, natürlich und gehört dazu. Aber ich beeile mich immer mit fotografieren, damit ich das gefilterte Mittagslicht erwische. Wenn die Sonne noch nicht direkt ins Wohnzimmer scheint.
(Das gilt natürlich nicht, wenn du für dich entscheidest, deine gebastelten Sachen im Freien zu fotografieren. In dem Fall musst du ausprobieren.)

Achte auch darauf, dass sich grelle Wandfarben auch auf deine Fotos auswirken können. Um dem entgegen zu wirken kannst du mit dem Weißabgleich deiner Kamera probieren und später eventuell noch kleine Veränderungen mit einem Bildbearbeitungsprogramm vornehmen.

Es gibt natürlich auch gute Lampen. Hier kann ich nur den Tipp geben, NICHT die billigsten zu nehmen. Wenn du Platz hast und mit natürlichem Licht nicht so gesegnet bist wie ich, investiere in mindestens 2 von diesen großen Softbox-Fotolampen, z.B. solche (Amazon-Link). Mehr darüber kann ich dir an dieser Stelle leider nicht sagen weil ich damit nicht so viel Erfahrung habe. Nur eben, dass man mit kleinen billigen für 50€ nicht weit kommt.

Zubehör

Ich habe neben dem Licht, das es ja zum Glück kostenlos gibt, noch einen Mini-Aufnahmetisch. Ähnlich diesem (Amazon-Link), meiner ist allerdings eine komplett weiße Kunststoffplatte. Und zusätzlich noch Möbel-Klebefolien mit Holz-Motiv als Hintergrund. Eventuell ist es dir auch aufgefallen, dass ich auch gerne mal zu Designpapieren greife für den Fotohintergrund. Und es gibt auch noch andere Möglichkeiten. Einfach ausprobieren was dir am besten gefällt!
Unsere Wohnung ist sehr klein und ich habe nicht wirklich eine schöne Ecke, wo ich meine Sachen frei in der Wohnung fotografieren könnte. Drum funktioniert das so ganz gut für mich.
Von diversen anderen Bloggerinnen weiß ich, dass man wohl auch zu Styropor-Platten greifen kann um z.B. einen harten Schatten zu vermeiden oder um das Licht eben einfach ein bisschen besser zu streuen.

Außerdem habe ich noch einen größeren Aufnahmetisch der sich flach verstauen lässt (für mich besonders wichtig), ein großes Stativ, 2 Fernbedienungen (1 mit und 1 ohne Kabel). Die Sachen brauche ich zum fotografieren meiner Papier-Arbeiten aber ehr selten, weil ich meist auf der Couch turne bis das Motiv im Kasten ist. Da kann ich kein Stativ brauchen.
Das Stativ benutze ich ehr selten weil ich einfach zu bequem bin erst alles rum zu räumen wegen 2 Fotos einer Karte oder Schachtel^^

Und zur Kamera habe ich noch 2 verschiedene Objektive, für die ich auch mehrere Jahre gebraucht habe bis ich mich getraut habe, sie endlich mal zu benutzen. Mittlerweile bin ich ganz froh sie zu haben. Da kommt dann wieder das Ausprobieren ins Spiel ;)

An sich war es das auch schon. Mal abgesehen von den Preisen für die Objektive, stecke ich das meiste Geld vermutlich in Hintergründe und Dekoration ;)

Bildbearbeitung gehört für mich dazu

Ich probiere viel. Von 10 Fotos passt meist gerade mal eines. Je nachdem wie das Licht ist.
Und dann geht es an den PC. Fertig bin ich jetzt noch lange nicht.

Lösche NIE die Fotos direkt an der Kamera! Hole sie von der Speicherkarte und schaue sie groß am PC an. Dort kannst du dann anfangen und aussortieren. Verwackelt. Falscher Fokus. Komplett im Weißabgleich vergriffen. Weg damit. Behalte nur die, die dir zusagen.

Bist du mit deinem PC vertraut, hast du sicher auch ein Bildbearbeitungsprogramm. Bearbeite dein Bild. Probiere rum, was dir gefällt. Wirklich Tipps kann ich dir dazu nicht geben, ich habe mir das auch alles selbst beigebracht und weiß auch nicht, wie andere Programme funktionieren.

Hast du kein Programm dafür, probiere picmonkey.com, da gibt es schon einige sehr gute Möglichkeiten, seinem Foto den letzten Schliff zu geben. Zuschneiden, Größe verändern, die Farben „natürlicher“ machen, deinen Namen dran schreiben – alles kostenlos. Und für etwas mehr kann man die Bezahl-Version nutzen.

Speichere die bearbeitete Version deines Fotos immer unter einem anderen Namen ab. So kannst du jederzeit auf das Original zurück greifen und noch andere Möglichkeiten probieren, dein Foto zu bearbeiten. Bis du deinen Stil gefunden hast.

schöne Fotos = natürliche bzw. echte Fotos!

Bearbeite aber möglichst nicht zuviel. Stell dir vor, die Karte auf dem Foto ist eine Person. Und wir alle mögen es ja nicht wirklich, wenn Fotos von Menschen so extrem bearbeitet sind, dass sie unnatürlich aussehen. Bearbeiten ist okay, aber eben nur so, dass die wahre Schönheit noch unterstrichen wird ;)

Mein Monitor steht auf der Nord-Seite direkt unter dem Dachfenster. Da scheint zwar nur im Hochsommer die Mittagssonne rein, aber ich bearbeite meine Fotos trotzdem am liebsten Morgens, wenn es noch nicht hell ist oder Abends, wenn es dunkel wird. Bearbeite ich die Fotos am Tag merke ich Abends dann gerne mal, dass ein Foto ganz und gar nicht so geworden ist wie ich es eigentlich wollte. Vor allem an sonnigen Tagen.

Merke dir also am besten: in den hellsten Stunden des Tages fotografieren und Morgens oder Abends bearbeiten. Oder eben in einem dunklen Zimmer.

– fürs Web optimieren –

Wenn du deine Fotos auf deinem Blog posten möchtest ist es ratsam, sich zusätzlich noch mit dem Thema der Dateigrößen auseinander zu setzen. Neben der Optimierung bereits beim bearbeiten gibt es auch ganz gute WordPress-Plugins, die Fotos auch nochmal fürs Web optimieren, damit auch deine Besucher mit Mobilgeräten Spaß an ihrem Besuch haben.

Das wars!
Mehr Tipps habe ich nicht. Kurz gefasst kann man im Grunde sagen: Trau dich und probiere aus! Und lies die Anleitung deiner Kamera (oder schau dir Videos an)!
Ins Detail mag ich nicht gehen. Da gibt es Leute, die das besser können. Zu vielen Kameras gibt es auch nochmal Bücher, die näher auf die einzelnen Einstellungen eingehen und wie man damit arbeitet. Egal ob es um Fokus, Weißabgleich oder sonstwas geht. Und für weitere allgemeine Tipps zum Equipment hilft dir das Stichwort „Objektfotografie“ bei deiner weiteren Recherche.
Ich möchte dir einfach Mut machen es zu probieren. Kameras sind wunderbare Werkzeuge wenn man sich traut sie zu benutzen. Aber man muss sich halt einarbeiten. Dass jemand eine Kamera zum ersten Mal in die Hand nimmt und sofort unglaublich gute Fotos macht kommt sehr sehr selten vor.

Vielleicht ist auch was bei meinen Tipps dabei, das dir wirklich sehr hilft? Lass es mich wissen, ich weiß immer gerne wer meine Einträge ließt und wem sie dann auch einen Mehrwert liefern konnten :)

Hab einen schönen Tag ღ

Nadine

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Kategorie: Beauty & Lifestyle


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